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PORPHYR   

Porphyr, auch als Rhyolith bekannt, ist eine Gesteinsart eines nicht ausgebrochenen, erkalteten Vulkans. Vor 290-285 Millionen von Jahren stieg flüssige Magma durch die Erdkruste auf. Sie erreichte allerdings nicht die Erdoberfläche sondern erstarrte im Boden zu Porphyr. In den folgenden Erdzeitaltern kam es durch Klimawechsel und Verwitterung zur Bodenbildung.

 

Der heute eher flachgründige und steinige Boden kann daher Wasser nur begrenzt speichern. Allerdings erwärmt er sich dagegen gut und hat eine hohe Reife der dort angebauten Trauben zur Folge.

 

Das helle und saure magmatische Gestein ergibt in Verbindung mit dem Terroir extrem mineralische Weine, die oft nach Feuerstein und zeitweise fast salzig schmecken. Die Struktur der auf den porphyhaltigen Böden entstandenen Weine ist sehr elegant und vielschichtig, aber niemals aufdringlich. Die Mineralität und Säure der Weine gibt einen vibrierenden Kick, der sie so unverwechselbar macht!